Haarschnitt
Das Haar zählt zu den wichtigsten Arten sowohl der menschlichen Selbstdarstellung, als auch der Beurteilung anderer Menschen.
Ist es doch der Körperteil, der gleichsam am leichtesten zu gestalten ist.
Es wächst in 4 Wochen durchschnittlich um ca. 1 cm nach. Deshalb ist ein regelmäßiges Nachschneiden der Haare in Abständen von
ungefähr 6 Wochen erforderlich, insbesondere bei Kurzhaarfrisuren.

Durch spezielle Techniken und Werkzeuge, ist es möglich, bestimmte Strukturen, Texturen und Richtungen in das Haar einzuarbeiten.
Hierdurch wird Ihnen das spätere Arbeiten mit Ihrer Frisur erleichtert.
Ihre natürlichen Haar- und Kopfgegebenheiten und die Fähigkeiten, mit denen Sie Ihr Haar bearbeiten möchten, spielen hierbei
genauso eine Rolle wie aktuelle Modetrends.
Techniken
Beim so genannten "Spliss-Cut" nimmt der Friseur vom trockenen Haar eine kleine Haarsträhne, dreht diese bis zur
Haarspitze, so dass die gespaltenen Haare die gebündelte Strähne entlang hervorragen. Somit ist es für den Friseur möglich,
gezielt gegen den Spliss im Haar vorzugehen.
Es gibt im Herrenbereich den "Maschinenhaarschnitt", der für gleichmäßig kurzes Haar über den ganzen Kopf, mit
einem Aufsatz mit einstellbaren Längen durchgeführt wird. Auch für den klassischen „Faconhaarschnitt“ (Übergang von kurz nach
lang) wird oft eine Haarschneidemaschine verwendet. Für den Haarschnitt mit der Schere verwendet der Fachmann spezielle Scheren,
die durch einen besonderen Schliff sehr scharf sind.
Eine Modellier- oder Effilierschere verwendet man um Haare auszudünnen, Stützhaare
einzuschneiden sowie für weiche fransige Konturen. Die Modellierschere ist an einem Schenkel gezahnt, die Effilierschere an
beiden Schenkeln. Eine Haarschneideschere mit einem Hohlschliff, kann auch Fransige Konturen erzeugen. Diese
Technik nennt sich "Slicen". Dabei wird die Schere mit halb geöffneten Schenkeln von Ansatz zur Spitze durch
einzelne Haarpartien gezogen.
Für extremere Fransen gibt es Point-Scheren. Diese haben an beiden Schenkeln große Zacken.
Mit einem Messer lassen sich ebenfalls fransige, weiche Konturen oder Übergänge fertigen.
Hierbei kommt das Rasiermesser entweder mit einer offenen Klinge, oder mit einem Effilieraufsatz zum Einsatz. Die Klinge muss
bei beiden Messerarten sehr scharf sein, damit das Schneiden im Haar nicht ziept.

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